Verlag: Piper
ISBN: 9783492304405
Flexibler Einband: 304 Seiten
Sprache: Deutsch
Kindle Edition EUR 7,49
Taschenbuch EUR 8,99


STREAMING-START: 03.02.2022
ITALIEN (2021)
80 MINUTE
LIEBESFILM, DRAMA
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Handlung:
In dem Liebesfilm Time Is Up werden die zwei Schüler:innen Vivien und Roy durch einen Unfall zusammengebracht. Dieses Ereignis zwingt die Beiden dazu, ihr Leben aus einer anderen Perspektive zu sehen, und ihre bisherige Vorstellung von Glück und Erfolg zu überdenken.
Meine Meinung:
Die Handlung des Films plätschert nur an der Oberfläche herum und traut sich nicht, in die tiefen Gewässer einzutauchen. Obwohl da große Themen wie Physik, Verlust, Tod, Angst und Bisexualität angeschnitten werden, werden sie nicht wirklich vertieft. Insgesamt fehlt dem Film eine klare Richtung. Er weiß zwar, was er erzählen möchte, aber nicht so recht wie und in welchem Ausmaß. Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Film sich unnötig in die Länge zog. Tatsächlich hätte er sogar noch etwas mehr Zeit vertragen können, um die Liebesgeschichte und die angesprochenen Themen weiter auszubauen.
Singe, fliege, Vöglein, stirb war ziemlich komplex und verwirrend. Es gab viele verschiedene Personen, die plötzlich miteinander zu tun hatten, und es war schwierig, den Überblick zu behalten. Das Thema des Buches, Cybermobbing und wie schnell sich Gerüchte verbreiten können, hat mir jedoch gut gefallen.
Die Geschichte wurde aus den Perspektiven von Ina und Aaron erzählt. Es war frustrierend zu sehen, wie oft die beiden dachten, sie wüssten, was der andere denkt oder fühlt, und dann entsprechend handelten, was letztendlich zu Chaos führte. Es stellte sich heraus, dass ihre Annahmen oft falsch waren. Manche ihrer Sichtweisen erschienen mir naiv und voreingenommen.
Besonders verwirrend fand ich Inas Verhalten, als sie plötzlich selbst in Verdacht geriet. Es schien keinen Sinn zu ergeben und ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen.
Was mich jedoch faszinierte, war der Aufbau des Buches. Es begann mit einer Szene mitten im Chaos und dann wurde die Woche davor erzählt. Erst danach folgte der Teil nach der Anfangsszene. Diese Struktur lenkte unsere Aufmerksamkeit auf einen möglichen Täter und sorgte für Spannung.
Fazit:
Insgesamt war die Geschichte für mich persönlich etwas zu kompliziert und ich fand einige der Charaktere und ihre Handlungen nicht überzeugend. Dennoch fand ich das Thema des Buches interessant und der Aufbau sorgte für Spannung.

»Chaotische Küsse« von Poppy J. Anderson ist der dritte Band aus der Boston-5-Reihe.
In diesem Teil geht es um das einzige Mädchen der Fitzpatricks, Kayleigh. Kayleigh hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die weiß, was sie im Leben will. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben rundum glücklich. Sie ist 30 Jahre alt, arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme und steht dort ihren Mann. Das Einzige, was Kayleigh momentan fehlt, ist ein Date für die Hochzeit ihres Bruders Shane.
Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, da Kayleigh ja das einzige Mädchen der Familie ist, aber leider muss ich sagen, dass ich die Geschichte ganz schön flach fand. Die Story war von Anfang an recht vorhersehbar und es gab diesmal auch wirklich keine Spannung oder Grund für Dramen. Auch der Titel „Chaotische Küsse“ passt irgendwie nicht zu diesem Buch. Das ist mir auch schon bei den Vorgängern aufgefallen, dass die Titel mehr versprechen, als der Inhalt hergibt.